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Ab dem 20.10.2018 protokollieren wir die Fahrzeiten verschiedener Strecken durch Halle (Saale) um Daten für eine intelligente Verkehrsplanung zu gewinnen, denn Was man nicht messen kann, kann man auch nicht optimieren. Messbare Daten sind die wichtigste Grundlage für eine intelligente Verkehrsplanung. Anhand unserer gemessenen Daten und deren übersichtlichen Auswertung ist es nun möglich herauszufinden, wo und wann Verkehrsstörungen in welcher Größenordnung regelmäßig auftreten.

Die Analyse der Verkehrslage erfolgt mittels FCD (Floating Car Data) von Google Maps basierend auf den GPS Standortdaten von Android und iOS Smartphones.
Im Gegensatz zur FCD Analyse auf nordtangente-halle.blogspot.com handelt es sich hier um Echtzeit-Daten, abgegriffen direkt von Google Maps.
Die Daten werden praktisch von jedem zweiten Autofahrer von Google abgegriffen und durch Google Maps API zur Verfügung gestellt. Kein Messverfahren kann jemals genauere Daten liefern (auch nicht über Drone-based Traffic Flow Estimation)!
Aufgrund der Kosten, die beim Nutzen des Google Maps API anfallen, beschränken wir uns auf 12 Strecken, die als sehr staugefährdet angesehen werden.

Die Rohdaten stellen wir gerne für weitere Analysen zur Verfügung.
Dieses Projekt wurde auf der Open-Innovation-Plattform Intelligente Vernetzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erfolgreich eingereicht.

Erste kurze Auswertung nach 30 Tagen
An stauunanfälligsten ist die Strecke "Volkmannstr nach Pferderennbahn", dafür braucht man fast immer nur 4 min (dunkel blaue Bereiche bei 4 min).
Die entgegengesetzte Richtung ist am stau-gefährdetsten (Wolkenverteilung), obwohl 5-10min längere Fahrzeit für die Stoßzeiten nicht ungewöhnlich sein sollte.
Die Strecke Trotha-B100 mit 5min längere Fahrzeit in der Rushhour, und Ausreißer am 24. und 29.10.2018.

Erste kurze Auswertung nach 90 Tagen
Die mit Abstand am staugefährdesten Strecken sind Pferderennbahn nach Volkmannstr und Kröllwitz nach Trotha, aber selbst dort wartet man selbst zu den Stoßzeiten nur selten mehr als 10 min. Untermauern die Daten der Strecke Kröllwitz nach Trotha die Rufe nach einer 3. Saaleüberquerung? Nicht ganz, da die Gegenrichtung nach den gemessenen Daten staufrei ist und die Stauwartezeiten kaum 10 min übersteigt. Gemessen wurde nur die Gegenrichtung Seebener Strasse. Hier sind weitere Messungen der Burgstraße notwendig.

Die Analyse der Verkehrslage zwischen Anschluss Osttangente bei Peissen und Trothaer Hafen spricht gegen die Kosten einer zusätzlichen, längeren(!) Nordtangente. Hier kommt es nur früh gegen 7:30 Uhr stadteinwärts zu 5 min zusätzlicher Stauwartezeit (Ursache dürfte der langsame Güterzug zum Trothaer Hafen sein, der beide Einfallstraßen sperrt). Stadtauswärts (B100 nach Trotha) gibt es gegen 15 Uhr die meiste Verzögerung mit 2-4 Minuten.

Ab dem 12.6.2019 protokollieren wir auch die Nord-Süd-Strecke (Trotha-Ammendorf) und West-Ost-Strecke (Eselsmühle-B100) durch Halle um Auswirkungen durch die A143 auf den Stauzeiten in Halle festzuhalten.
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